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About

Raum bedeutet in einer ersten Assoziation immer Leere. Vier Wände, eine Decke, ein Fußboden, Fenster, Türen. Bewohnen wir diese Objekte, gestalten wir sie: sachlich, verträumt, edel, kunterbunt. Wir spiegeln darin unser Innenleben wider. In diesen Räumen erfahren wir Momente des Glücks, der Trauer, der Zufriedenheit, der Nachdenklichkeit. Oftmals sind die eigenen vier Wände der einzige Ort, um dem Alltag zu entfliehen.

Vor mehr als 20 Jahren hatte ich, ausgehend von meinen ersten Erfahrungen mit Meditation, den Wunsch Raum zum Erfahren zur Verfügung zu stellen. Einen Ort, der Platz für Innenschau bietet, einen Bezugspunkt für Menschen zu schaffen, in dem sie wertfrei agieren und begegnen dürfen, ob allein oder gemeinsam mit anderen. Der RAUM ist einfach und dennoch schillert er in so vielen Farben, ist lebendig, geduldig, still und laut, unaufdringlich. Es sind die Menschen, die sich in all diesen Jahren hier bewegt haben, aus und eingegangen sind, hier gelacht und auch geweint haben, dem RAUM eine Seele gegeben haben. Sie haben ihn mit Energie geladen und darin ihre Herzen gebildet!

Diese Erfahrungen haben mich geprägt, haben mich weiter entwickelt und sind so zu einem wesentlichen Teil meiner Arbeit mit Menschen geworden. Mein RAUM hat mir in diesem Sinne RAUM für Veränderung gegeben, hat mir Plattform geboten, um zu experimentieren, mich in meinen Facetten kennen zu lernen. Oder um es in den Worten eines lieben Freundes zu sagen, ich konnte mich darin üben „Einmal öfter aufzustehen als hinzufallen“. Diese banale Formel ist die Basis für Veränderung, mit RAUM schaffe ich den Boden dafür.

Mein RAUM ist ein kleines Teilchen im Mikrokosmos unseres Planeten und ein wunderbarer Ort, um Neues zu probieren und entstehen zu lassen.

Dafür steht er zur Verfügung.